Durchblutungsstörung an den Füßen: Diese Behandlung hilft
Redaktion, 24. März 2025

Durchblutungsstörungen kommen hauptsächlich in Händen und Füßen vor.
Ständig fühlen sich die Füße taub an oder kribbeln, als wären sie eingeschlafen. Das weist auf eine Durchblutungsstörung an den Füßen hin, die man nicht unterschätzen sollte. Doch was lässt sich tun, um die Durchblutung wieder richtig in Gang zu bekommen? Je nachdem, wie weit diese Durchblutungsstörung fortgeschritten ist, gibt es verschiedene Ansätze, dem Problem entgegenzuwirken. Welche Behandlung wann am besten wirkt, erklären wir im folgenden Artikel.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Durchblutungsstörung?
- Was sind die Ursachen für eine Durchblutungsstörung an den Füßen?
- Woran erkennt man eine Durchblutungsstörung?
- Wie lässt sich eine Durchblutungsstörung an den Füßen behandeln?
- Welche Hausmittel helfen bei einer Durchblutungsstörung im Fuß?
- Wieso kommt es in der Schwangerschaft zu kalten Füßen?
- Fazit

FORSCHUNG
Besenreiser selbst entfernen mit diesem Hausmittel
Je älter wir werden, desto vielfältiger werden unsere Hautprobleme. Neben Orangenhaut kann es auch zu sichtbaren Adern kommen. Diese nennen sich Besenreiser. Um die sichtbaren Adern loszuwerden, haben sich viele tausend Frauen einer risikoreichen Laserbehandlung unterzogen. Umso besser, dass Forscher nun eine risikolose Methode für Zuhause entdeckt haben.
Was ist eine Durchblutungsstörung?
Was sind die Ursachen für eine Durchblutungsstörung an den Füßen?
Alter
Hoher Cholesterinspiegel
Wenig Bewegung
Diabetes
Rauchen
Woran erkennt man eine Durchblutungsstörung?
Wie lässt sich eine Durchblutungsstörung an den Füßen behandeln?
Bewegung und Ernährung
Medikamente
- Blutverdünner (z. B. Acetylsalicylsäure, Clopidogrel): Diese Medikamente reduzieren das Risiko von Blutgerinnseln und verbessern den Blutfluss. Sie werden oft bei arteriellen Durchblutungsstörungen verschrieben.
- Gefäßerweiternde Medikamente (z. B. Cilostazol, Pentoxifyllin): Sie helfen, die Blutzirkulation zu verbessern, indem sie die Gefäße erweitern und die Fließeigenschaften des Blutes optimieren.
- Cholesterinsenker (Statine): Falls eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) vorliegt, können Statine den Cholesterinspiegel senken und das Fortschreiten der Gefäßverengung verlangsamen.
- Venentonika (z. B. Rosskastanienextrakt, Diosmin): Diese pflanzlichen oder synthetischen Wirkstoffe unterstützen die Venenfunktion und können helfen, Schwellungen und schwere Beine zu reduzieren.
Medizinische Maßnahmen vom Arzt
- Gefäßaufdehnung (Ballonangioplastie): Verengte Arterien werden mit einem kleinen Ballon gedehnt, um den Blutfluss zu verbessern.
- Stentimplantation: Falls nötig, wird zusätzlich eine Gefäßstütze (Stent) eingesetzt, um die Arterie offen zu halten.
- Bypass-Operation: Bei schwerwiegenden Verengungen kann eine Umgehung der betroffenen Arterie mittels einer Gefäßprothese oder körpereigener Vene erfolgen.
Welche Hausmittel helfen bei einer Durchblutungsstörung im Fuß?
Wechselbäder und Fußmassagen
Bewegung und Fußgymnastik
Scharfstoffe
Rosmarin und Senfmehl
Wieso kommt es in der Schwangerschaft zu kalten Füßen?
Fazit
QUELLEN
- K. Gebauer, K. Wintersohl, R. Kraska, K. Kortendick, U. Fahrland, E. Freisinger, M. Meyborg, J. Stella, C. Engelbertz, H. Reinecke, N. Malyar: Medikamentöse Sekundärprävention bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit; PMCID: PMC8413156 PMID: 33206202; 18. November 2020
- Deutsches Ärzteblatt: Diagnostik und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit; Zuletzt aufgerufen am 24.03.2025

Simon Engelhardt